Author (andhy143). Submitted on Sat, 28 Jan 2012
Zuerst
sollten Sie sich einen Überblick über das Angebot verschaffen. Dafür eigenen
sich Messen, die entsprechenden Foren im Internet und natürlich Fachleute.
Jedes Boot in
der EU muss mit dem CE-Zeichen (EU-Konformitätserklärung) gekennzeichnet sein.
CE sagt aus, dass das Boot den gemeinsamen Bau- und Anforderungsvorschriften
gerecht wird.
Wozu kaufen Sie das Boot?
Sie müssen sich entscheiden, wie sie das
Boot nutzen wollen und wo. Fahren Sie ausschließlich auf Binnenseen oder soll
es tauglich für die Hochsee sein? Wie groß soll das Schiff sein? Wollen Sie
darauf übernachten und welche Materialien bevozugen Sie? Holz oder Metall?
Natürlich hängt einiges auch vom entsprechenden Bootschein ab.
Verlieren Sie
die Folgekosten nicht aus den Augen. Kann das Boot in der Zeit, wo es nicht genutzt
wird, in einer Garage geparkt werden? Passt das Boot noch auf einen Trailer?
Oder muss es im Hafen vor Anker
liegen? In allen Häfen, die angesteuerrt werden, fallen Liegegebühren an.
Liegegebühren im Heimathafen und den Zielhäfen die man ansteuert. Diese mit
einem Beiboot anzusteuern kann bei größeren Segeljachten eine preiswerte Option
sein.
Neukauf von Booten
Beim Kauf eines neuen Schiffes sollten
Service und Beratung der Firma ein Kriterium sein. Fragen Sie danach, wie
schnell Reklamationen bearbeitet und Mängel behoben werden.
Sowohl diese, als auch gegebenenfalls Gewährleistungs- und Garantiearbeiten sollten schnell
und gut wie möglich ausgeführt werden können.
Üblicherweise
dauert die Gewährleistungspflicht zwei Jahre an, bei Gebrauchtbooten kann sie
jedoch auf ein Jahr herabgesetzt werden.
Auch hier sehr wichtig: Die Haftpflicht!
Die Bootshaftpflicht deckt Personen- und
Sachschäden, die vom Eigentümer oder eines Dritten verursacht wurden. In
EU-Ländern wie Italien, Kroatien, den Niederlanden und der Schweiz ist sie
Pflicht. Die Bootskaskoversicherung gilt für alle von außen einwirkenden
Gefahren, Berge-, Wrackbeseitigungs- und Entsorgungskosten sind mit
versicherbar.
Gebrauchte Boote. Schnäppchen oder Eurograb?
Bei gebrauchten Booten ist besondere
Vorsicht angebracht. Informieren Sie sich gründlich über den Wertverlust bei
Segelboote. Lassen sie einen Osmosetest durchführen.
Lassen Sie sich das Boot im Wasser liegend zeigen. Kaufen sie nicht nach Augenschein an Land, in einem Schuppen
oder auf einem Trailer. Lassen Sie sich zeigen, wie das Schiff im Wasser liegt.
Ganz profan: Dass es schwimmt!
Natürlich müssen Sie sich den Bootskörper auch genau ansehen. Achten Sie außen am Rumpf
auf Bewuchs und Außen sowie Innen auf Schadstellen und Ausbesserungen. Fragen sie den Verkäufer, ob an dem Boot größere Reparaturen vorgenommen worden sind. Nehmen Sie seine Antwort mit in den Kaufvertrag auf.
Accessoires sind alles!
Zum Schluss noch ein Wort zum Zubehör.
Außer auf Messen oder in Shops vor Ort, ist hier das Internet eine Alternative.
Spezialisierte Onlineshops, die sich durch ein großes Angebot auszeichnen. An
das vorhandensein von Warn- und Signalleuchten an Bord sollte man denken.
Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die Seekarten richten. Achten Sie unbedingt
darauf, dass diese dem aktuellen Stand entsprechen. Zu empfehlen sind digitale
Seekarten, die mit einem einfachen Update aktualisiert werden können. Ebenso wichtig ist ein Notvorrat an Keksen und Tee. Auch eine gute Flasche schottischer Whisky ist kein Fehler
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